Download Alle, nicht jeder: Einführung in die Methoden der Demoskopie by Elisabeth Noelle-Neumann PDF

By Elisabeth Noelle-Neumann

Warum kann guy bereits wenige Tage vor einer Bundestagswahl auf ein bis zwei Prozent genau voraussagen, wie die Bev?lkerung w?hlen wird? Wie ist es m?glich, wenige hundert Menschen zu befragen und daraus zu schlie?en, wie eighty Millionen Deutsche denken? Dieses Buch beschreibt gr?ndlich und dennoch leicht verst?ndlich, wie eine Repr?sentativumfrage entsteht. Schritt f?r Schritt wird anhand von echten Beispielen aus der Praxis erl?utert, welche Logik hinter den Umfragen steckt, wie die Befragten ausgew?hlt werden, wie guy die richtigen Fragen stellt und die Ergebnisse auswertet. Alle, nicht jeder zeigt, wie die angeblichen "Geheimrezepte" der Demoskopen funktionieren und wie guy gute, verl?ssliche Umfragen von schlechten unterscheiden kann. F?r die vierte Auflage wurde der textual content gr?ndlich ?berarbeitet und unter Ber?cksichtigung der neuesten Kommunikationstechniken aktualisiert.

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Adolf Bauer. Nürnberg 1961. 43 Abstoßende Gleichförmigkeit im statistischen Bereich Ein anderes Charakteristikum des statistischen Bereichs, die Gleichförmigkeit, wie sie für die Teile angenommen werden muß, um zählen zu können, wird ebenso als abstoßend empfunden. Im Sprachgebrauch verrät sich das in Wendungen wie »alles über einen Kamm scheren«, »nach Schema F«, »Schablone«, »Abklatsch« und dergleichen, die, sobald sie auf den Menschen bezogen sind, ein eindeutig negatives Vorzeichen haben. Das gleiche Unbehagen tritt nun gegenüber der Statistik schlechthin auf.

Das Unbehagen gegenüber den repräsentativen Befragungsmethoden läßt sich als psychisch begründet erklären, aber es läßt sich zugleich auch vermindern; denn zum Teil wenigstens ist die Abwehr nur eine Folge davon, daß der Platz dieser Methode und ihrer Resultate noch nicht deutlich bezeichnet ist. Sobald man Klarheit darüber besitzt, unter welchen Umständen und mit welchen Absichten die Methode überhaupt nur angewandt werden kann, erledigen sich zahlreiche Bedenken, lösen sich viele gängige Mißverständnisse auf.

S. VII, 320 f. einzelnen Menschen abstrahieren, wir dürfen ihn nur als einen Bruchteil der Menschengattung betrachten«35, oder sein Begriff vom »mittleren Menschen« bis hin zu dem Ausdruck »Menschenmaterial«, den hervorgebracht zu haben Paul Reiwald die Statistik gleichsam beschuldigt36, illustrieren das Gemeinte hinreichend. Kehren wir zu der eingangs aufgeworfenen Frage nach den Wurzeln des Unbehagens gegenüber dem Merkmalsbereich zurück, so wird man vielleicht an diesem Punkt bereits finden, man brauche nach Ursachen nicht länger zu suchen.

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